Strandgut Text: Elzner
Angetriebenes Strandgut --- liegt wertlos im Dreck
Wurde nicht mehr benutzt ---- war nur Sache zum Zweck
Dieses alte Stück Holz ---- wo kommt es nur her
Schreibt wohl Geschichte ---- es ist verdammt lang her
Zähl nie die Jahre ---- sie vergehen im Flug (3X )
Liegt da - lacht Sie an ---- was will es von Ihr
Es kontrolliert Sie ---- ein Spiegelbild von Ihm
Schreit förmlich "mach mich fein" ---- richte mich wieder her
Und so kam es ---- jetzt ist es bei Ihr
Refr.
Mit viel Liebe & Sorgfalt ---- wieder aufgeputzt
Man kann es kaum glauben ---- jetzt wird es wieder genutzt
Viele Jahre voll' Mühen ---- hatte sie nicht gescheut
Doch verfluchte so oft ---- und doch nicht bereut.
Refr.
Angetriebenes Strandgut ---- steht wertvoll vor Ihr
Wieder Leben eingehaucht ---- lebt jetzt bei ihr
Ist wieder zu was nütze ---- jetzt kommt es "wo her"
Schreibt neue Geschichte ---- die "Alte" interessiert nicht mehr
Refr.
top
Ein Hauch von Wärme Text: Fischer
Ein Hauch von Wärme berührt mich zart.
Ich dreh mich um und schau dir nach
Die Erde leuchtet, was ist gescheh'n?
Doch du gehst weiter, hast es nicht geseh'n.
Die Welt dreht sich sinnlos im Kreis.
In der Mitte ein Vakuum von dem keiner weiß?
Ref:
Ab und zu verirrt sich ein Schmetterling,
und zeigt sein Erwachen.
Der Flügelschlag unerträglich laut,
lässt mein Trommelfell zerkrachen.
Ein fremdes Leben baut sich vor mir auf.
Doch greife ich danach, ist es nur Schall und Rauch.
Verborgene Welten, unerreichbare Höh´n.
Wer kennt den Pfad, wer kann die Prüfung bestehen?
Das Paradies wird von Engeln bewacht.
Sie haben die Stärksten schon zur Strecke gebracht.
Ihre Blicke eiskalt und freundlich, sind ihre schlimmsten
Waffen.
Sie tragen ihre Opfer fort, doch ich hörte sie nie lachen.
top
Menschenpflicht Text:
Fischer
In der Nacht der Langen Schatten
Regiert die Angst - vor dumpfer Gewalt.
Es kann sich niemand sicher sein
Wo sie gerade wartet - in hässlicher Gestalt.
Die braune Pest hat sich eingeschlichen,
und keiner weiß woher.
Wir sind mal wieder ahnungslos
Was gestern war - interessiert heute nicht mehr
Refr.:
Zu widersprechen ist eine Menschenpflicht !
Wer ewig schweigt - verliert sein Gesicht !
Zur falschen Zeit am falschen Ort,
das kann schon tödlich enden.
Der Pöbel spendet noch Applaus-
will kein Mitleid verschwenden.
Schuld sind wieder mal die Juden und Neger,
die sich angeblich gegen uns verbünden.
Solche Sprüche zeigen deutlich es ist krank
das gesunde Volksempfinden.
Refr.:
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Gegen die hässlichen Schatten - der Nacht, hilft nur grelles
Licht !
Gegen die hässlichen Schatten - der Nacht, hilft nur grelles
Licht !
Gegen die hässlichen Schatten - der Nacht, hilft nur grelles
Licht !
Gegen die hässlichen Schatten - der Nacht, hilft nur grelles
Licht
Refr.
top
Nur geträumt
Text: Stenzel
Leben nur geträumt
Zeit vergeht kommt nie zurück
Alles tut dir weh
Viel zu sehr vertraut
Gab mal eine Zeit
Hat daran geglaubt
Hast ihr damals blind vertraut
Nie im Leben so leicht gefühlt
Herz zerbricht die Seele
stirbt
Herz zerbricht die Seele stirbt
Kannst übers Wasser gehen
In den Wolken steh´n
Kamst der Sonne viel zu nah
Ihr Wort es zählt nicht mehr
Gebrochene Träume einer Nacht
Kamst der Sonne viel zu nah
Nie im Leben so leicht gefühlt
Herz zerbricht die Seele stirbt
Alle fängt von vorne an - irgendwann.
top
... ruf dich an Text: Fischer
Ich höre ständig deine
Stimme,
ich sehe ständig dein Gesicht.
Auch wenn sich das albern anhört,
doch zum Albern ist mir nicht.
In deiner Nähe steigt mein Herzschlag
und meine Ruhe ist dahin.
Ich glaub' ich muss dir bald gestehen,
dass ich so gerne bei dir bin.
Nie hätt´ ich geglaubt,
dass mir noch mal so was passiert,
Es ist schon lange her,
doch was soll's ich bin total verwirrt.
Ich möchte soviel von dir
wissen.
Was du machst, wovon du träumst.
Und ob du auch nicht manchmal Angst hast,
dass du dein großes Glück versäumst.
Wie viel nutzlose Tage - war ich der coolste Mann.
Dachte was ich nicht habe - ich auch nicht verlieren kann.
Die Fassade ist zerbrochen,
für 'ne Flucht ist es zu spät.
Hab' keine Ahnung - wie es nun weiter geht.
************************************
Wie könnte ich jemals glauben,
dass ich mich gegen dich wehren kann.
Ich lasse es jetzt einfach geschehen,
und ruf' dich an.
top
Gerechtes Leben Text: Fischer
Gerechtes Leben, gerechter Tod,
gerechte Arbeit, gerechtes Brot.
Wer hat den Mut, hier was zu sagen?
Wer will hier stören, wer stellt hier Fragen?
Alte Freundschaft, alter
Brauch,
alte Fehler, altern auch.
Doch frag' mich niemals nach meinem Denken.
Wie könnte ich dich jemals kränken.
REFRAIN:
Ein Mann will sein eigenes Wort versteh'n!
Ein Mann will sein eigenes Wort versteh'n!
Falscher Ehrgeiz, falsches
Geld, falscher Glanz,
falscher Held.
Kann man es lieben oder hassen?
Das wird sich niemals klären lassen.
Großer Reichtum, kleines
Glück,
große Chance kehrt nicht zurück.
Wer sagt die Hoffnung wird gefrier'n?
Wer brüllt die Wahrheit in mein Gehirn?
REFRAIN
Ein Mann will sein eigenes Wort versteh'n!
Ein Mann will sein eigenes Wort versteh'n!
top
Jenny
Text: Fischer
Jenny vom anderen Ende der Stadt
Ist es war, was die Leute von dir sagen?
Ist es war, dass jeder bei dir eine Chance hat?
Sollte ich dich überhaupt danach fragen?
Jenny du weißt wie schnell das geht.
Wie schnell in der Stadt der Wind sich dreht.
Und das Gelebte und das kleine Glück
Kehrt mit Missgunst und Neid zurück.
Jenny, oh Jenny ich muss so oft an dich denken.
Doch ich fürchte, ich will mich nicht verschenken.
Jenny, oh Jenny, ich habe mich manchmal selber satt.
Ich habe Angst, ich bin auch nicht besser als diese Stadt.
Jenny, bitte beweis´ mir wer ich bin.
Fang mich auf, wenn ich über meinen Schatten spring.
Oder ich mach mich mit dir auf und davon,
wenn ich für die Feigheit dann dich bekomm
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Vermissen
Text:
Fischer
Ich bin - weit gekommen, kenn jeden Ozean und das Ende der
Welt. Vom Gegenwind - noch ganz benommen, glaubte zu wissen -
was mir gefällt. Ich hab das Lächeln von dir - schon fast
vergessen, doch plötzlich ist da dieses komische Gefühl.
Ich will dich nie mehr vermissen - Ich lass dich nie mehr
allein.
Ich war auf Feuerland - und Spitzbergen, die Einsamkeit war
mein falscher Freund, Dachte mit Heldenmut - kann man viel
verbergen, hab selbst das weiße Wasser nicht gescheut. Ich hab
so manche Nacht - unseren Schwur verraten, Fühlte mich am
nächsten Morgen so wertlos und klein.
Ich will dich nie mehr vermissen
- Ich lass dich nicht
mehr allein
Ich bin - sehr weit gekommen, kenn jeden Ozean und das Ende
der Welt. Von der Einsamkeit - noch ganz benommen, das
erkämpfte Glück - war nur gestellt.. Und das Lächeln von dir
- ich konnt´s nie vergessen, schien auf einmal so unerreichbar
zu sein.
Ich will dich nie mehr vermissen - Ich lass dich nicht
mehr allein
Schmutziges Geheimnis
Text: Fischer
Er nimmt nicht was er braucht, er will alles was er kriegt.
Er sagt mehr als die Wahrheit, er glaubt selber was er lügt.
Er macht mehr als er kann, er ist ein Ehrenmann.
Er weiß was er schwören kann, als ein Ehrenmann
Und keiner weiß, keiner weiß,
sein schmutziges Geheimnis
Und keiner weiß, keiner weiß,
und keiner weiß es. ------
Er macht mit flachen Sprüchen eine steile Karriere.
Alles ist ihm furchtbar ernst, es geht ihm schließlich um die
Ehre.
Er weiß nicht mehr wie alles begann, er ist ein Ehrenmann
Er weiß was er schwören kann, als ein Ehrenmann.
Und keiner weiß, ....
Frag ihn nie nach seinem Namen
Kein Mensch der Welt darf ihn je erfahren
Frag ihn nie nach seinem Namen
Ein Ehrenmann kennt da kein Erbarmen.
Und keiner weiß, ...
Kleiner Doktor
Text: Fischer
Kleiner Doktor, großer Hetzer,
humpelst Richtung Feuersturm.
Möchtest werden wie dein Meister,
fühlst dich wie ein kleiner Wurm.
Erst krankes Mark, dann krankes Bein.
Menschen spotten sind gemein.
Erst krankes Bein, dann kranker Kopf.
Die Zeit der Rache sie ist dein.
Kleiner Doktor, geiler Lüstling,
bist dir deiner Macht bewusst.
Machst Blondinen gern Avancen,
die nicht wollten, haben gemusst.
REFRAIN:
Kleiner Doktor, Volksverführer,
dein Mund zerschneidet dein Gesicht.
Du tötest mit Worten, du tötest mit Worten,.........
Kleiner Doktor, schlechter Dichter,
schreibst nicht sonderlich gescheit.
Hast auch leider nichts verstanden,
verbrennst die Bücher deiner Zeit.
Endlich deine große Stunde,
Dummheit grölt im Sportpalast.
Diese Masse Hoffnungsvoller,
hast du längst am Schopf gefasst.
Kleiner Doktor, großer Hetzer,
brüllst etwas vom großen Sieg.
Aufgebrachte Biedermänner,
fordern den totalen Krieg.
REFRAIN: Kleiner Doktor...
Kleiner Doktor, guter Vater, machst deine Kinder hübsch und
nett.
Hübsch und nett in letzter Not, hübsch und nett für den Tod.
Illusion Text: Fischer
Es gab mal eine Zeit
da war alles unendlich weit
Da hat es uns noch sehr interessiert
ob der Regenbogen die Erde berührt
Lange her - Unendlichkeit
doch zum Glück wurden wir nie gescheit.
Einfach nur leben, wie geht
das schon
Vielleicht sind wir - nur' ne Illusion.
Du zeigst mir den Fluss der
rückwärts fließt
Du gibst mir 'nen Kuss der mir die Sterne liest
Einen Heldentod werden wir niemals sterben
Sogar im Niemandsland noch " ein Jemand " werden
In uns wohnt - eine tiefe Welt
die unsere Kraft zusammenhält.
Was man nie verspricht, kann
auch niemals enden
Mein Lebensglück, in deinen warmen Händen
Vielleicht gibt's mal eine Zeit
da ist wieder alles unendlich weit
Wo es uns wieder sehr interessiert
ob der Regenbogen die Erde berührt
Lange her - Unendlichkeit
Doch zum Glück sind wir noch nicht gescheit.
Einfach nur leben, wie geht
das schon
Vielleicht sind wir - nur' ne Illusion
top
Olaf Text: Fischer
Promenade - Sonnenbank, mein
GTI blitzblank.
Ich will schöne Menschen sehen,
wer kann neben mir besteh'n?
Mein Laufsteg ist die Straße, da bin ich zu Haus'.
Ich lasse keinen Spiegel aus, bin keine graue Maus.
Nein -
REFRAIN:
Ich bin Olaf, Olaf der Schöne.
Die Welt wär öd und leer, wenn ich nicht wär.
Ja ich bin Olaf, Olaf der Schönste.
Ohne meinen hellen Schein, könnt' ich niemals sein.
Mein Ego ist mein größter
Schatz, eine Frau hat da keinen Platz.
Keine Frau auf Erden, könnte mich so stark begehren (wie ich
selbst).
Mal nicht an mich zu denken, kriege ich nicht hin.
Das Leben hat nur einen Sinn, wenn ich bei mir bin.
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Ich gehe gerne aus dem Haus, gebe ein Vermögen aus (für mich).
Ich bin ein Markenkenner, Kaufhausrenner; Kompromisse gibt es
für mich nicht.
Mein Blick ist leicht naiv, meine Kleidung kreativ.
Die Männermode angenehm, wird durch mich erst schön.
Denn -
REFRAIN: Ich bin Olaf...
Jeden Morgen munter, Gewichte
rauf und runter.
Enthaltsamkeit von früh bis spät, ich kenn' meine Idealdiät.
Ich hätt' es zwar nicht nötig, so wie ein Mannequin.
Doch mein Körper hat's mir angetan, ich style mich nach Plan.
Denn-
REFRAIN: Ich bin Olaf...
top
Geraubtes Feuer
Text: Fischer
Ich will nicht mehr - bei dir
sein
Du bist für uns - viel zu klein
Alles was du willst - ist nicht genug
Alles was du glaubst - nur Selbstbetrug
Du willst nicht mehr - meinen
Rat
Ich bin nicht mehr - dein Mann der Tat
Ich konnte dich verführ´n - ich war dein Held
Ich konnte dich berühr`n - von jedem Ort der Welt
Geraubtes Feuer - vergessene
Zeit
Vor dem absoluten Glück - steht die Endlichkeit
Geraubtes Feuer - erstickte Glut
Wir haben es ganz genau gewusst - doch es fehlte uns der Mut
Ich vermisse dich nicht -
es ist längst vorbei
Die Sternenklare Nacht - ist mir einerlei
Ich verlange nicht mehr - mir zu verzeihen
Du kannst ohne mich - viel größer sein
top
Engel Text:
Fischer
Gib's endlich zu - ich weiß
längst Bescheid.
Hab' dich abgecheckt - die ganze Zeit.
Habe lang gesucht, doch nichts an dir vermisst.
Gib endlich zu, dass du ein Engel bist.
Bist du jetzt peinlich
berührt, dann tut's mir leid, doch das Feuer in mir - lässt
mir keine Zeit.
Deine Nähe, dein Atem, zerschmelzen mir mein Herz.
Von dir nichts zu spüren, wär' mein größter Schmerz.
Hat dir keiner gesagt - wie
gefährlich du bist?
Dass man dich einmal sieht - und dann nie mehr vergisst.
Von deinem Sternenstaub - bin ich fast blind.
Den gibt's doch nur, wo Engel sind.
Deine Herkunft sah ich auf den
ersten Blick.
Doch ich wusste nicht, gehst du wieder zurück.
Hast du lange gebraucht um mich zu versteh'n?
Oder können Engel geheime Wünsche seh'n?
top
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